Von Dr. Peter Schütze 

Als „großes Erfolgserlebnis“ stufte Andrea Marx das Ergebnis des letzten Liga-Spieltages in Hummelbachaue ein. Auf dem dortigen Par 74-Kurs  erreichte die jüngste DOGC-Mannschaft, die in dieser Saison auf dem Platz stand, mit 61 über CR den zweiten Platz in der Tageswertung hinter den unschlagbaren einheimischen Girls (11). Mit diesem Ergebnis überflügelten die Dortmunderinnen auch den punktgleichen Golf- und Landclub Schmitzhof (79) um 24 Schläge und setzten sich im Endspurt auf dem zweiten Platz in der Regionalliga-Gruppe fest. „Das war unser Saisonziel, das wir schon für ziemlich anspruchsvoll hielten. Es erreicht zu haben, macht uns ein bisschen stolz“, zog die Präsidentin ein positives Fazit einer nicht leicht zu handelnden Spielzeit.

Auf dem extrem langen, mit zahlreichen Wasser-Hindernissen bestückten Platz in Hummelbachaue war die frisch gekürte Dortmunder Stadtmeisterin Victoria Dreve mit 83 Schlägen die Beste, wobei sie sich mit einer Neun an der Par-5-Bahn 17 den Score verdarb. Es folgten Anna Sybrecht (85) und die für die erkrankte Muna Brisam-Zaminer ins Team gerückte Zahnmedizin-Studentin Clara Burmann (87). Auf den gleichen Stand warfen zwei Doppel-Bogeys an 17 und 18 Captain Ilka Kummer zurück . Hinter Andrea Marx (89) war die erstmals in dieser Saison eingesetzte Anna Lina Hillmann (102) die Streicherin.

Für die neue Saison in der Regionalliga hat die Präsidentin feste Vorstellungen. „Ich möchte – ähnlich wie im Herrenbereich – eine organisch gewachsene Damenmannschaft mit einer soliden Breite und ein-zwei Spitzenspielerinnen haben. Absolutes Kriterium dieses Ensembles soll und muss Verlässlichkeit, Teamfähigkeit und Einsatzbereitschaft sein. Auch von der Organisation werden wir uns etwa Neues einfallen lassen.“

Auch Captain Ilka Kummer zeigte sich „absolut happy über den 2. Platz in der Gruppe“. Mehr sei gegen die gewaltige spielerische Übermacht von Hummelbachaue, die alle fünf Tagessiege einfuhr, nicht möglich gewesen. Auf dem schwierigen und herausfordernden Platz hätten die Einzel-Ergebnisse besser sein können, doch letztlich habe es zum erhofften Tages- und Saisonziel gereicht. Und das trotz einiger Irritationen im und ums Team, denen man mit schon in Kürze zu treffenden Regelungen begegnen wolle.